


Inspiriert von Prof. Matteo Pasquinellis Ideen zur künstlichen Intelligenz und seinem Verweis auf Kalindi Vora und Neda Atanasoskis überzeugendes Werk Surrogate Humanity, erkundet diese Posterserie, wie Automatisierung bestimmte Gruppen historisch unsichtbar gemacht hat: Arbeiter, Frauen, versklavte Menschen und Hausangestellte. Vora und Atanasoski argumentieren, dass Automatisierung zunächst versprach, menschliche Arbeit zu ersetzen, paradoxerweise aber letztendlich dazu überging, zutiefst menschliche Eigenschaften für ihre eigenen Zwecke zu extrahieren und auszubeuten. Die Poster visualisieren diese hartnäckige westliche Fantasie: den Transfer von Menschlichkeit von Menschen in Maschinen, wodurch das eine ausgehöhlt wird, um das andere zu beleben.